Aug
08

wie die Wolken und der Mensch der kein altern mehr kennt


Wie die Wolken möchte ich, im Austausch, sein.
Hoch am Himmel, ganz allein.
Wie die Wolken möchte ich entstehen.
Und dann einfach im Wind verwehen.
Manchmal bin ich dann schon ersehnt.
Wenn trocken das Land und man wartet,
dass meine Wasserpracht startet.
Wie die Wolken, im dauernden Austausch.
Manchmal herbeigesehnt, manchmal verflucht,
weil zu nass das Land schon ist.

Ich glaube ich bin wie die Wolke, die Regen
noch nicht verheißt.
Gerne gesehen, obwohl ich weiter ziehe ganz dreist.
Und doch bringe ich Hoffnung, weil ich ein Teil der
Ewigkeit doch bin.

Werde einmal aufgeladen,
wenn die Sonne auf das Meer brennt.
Und gebe mein Wasser voller Gnaden,
was man Natur auch nennt.

Ohne mich wird ihr verdorren.
Ohne mich gebe es kein Sein.
Und so ziehe ich meine Kreise,
hoch am Himmel, ganz allein.


Das Altern eines Menschen bleibt für uns stehen.
Wenn wir ihn nicht mehr sehen.
Auch der Schauspieler oder Sänger, der verstorben ist.
bleibt für immer jung, hat keine Altersfrist.
An unsere Erinnerung gebunden,
was hier auf Erden stattgefunden,
verklärt das Bild des Menschen den wir nie mehr sehen.
Aber wenn einer mal, als Bild oder Film, aufgenommen
so kann er immer wieder zu uns kommen.
Ewige Jugend war sicher nicht ihr Ziel.
Aber Veränderung, die wir noch Lebenden haben,
sind nicht mehr im Spiel.
Vergänglichkeit ist für Sie nicht mehr da.
Durch ihren Tod sind Sie der Ewigkeit so nah.




Geschrieben wieder mal von euren raserl Raimund Raser
Würde mich diesbezüglich sehr über Freundschaftsanfragen freuen, Wie ich schreibe so bin ich geschrieben am 08.08.2019 von raserl

Schlagwörter

nicht mehr altern und wie die wolken möcht ich ziehen

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Kommentare von anderen Usern

Avatar Masmiie schrieb am 09.08.2019 folgenden Kommentar:
finde ich sehr schön, dass du, wenn du eine Wolke sein willst, nicht nur ans Fliegen und die Freiheit denkst, sondern auch daran, dass du anderen Gutes tun kannst :)