Sep
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DER EINKAUFSZETTEL und DIE TRÄGHEIT


Den Einkaufszettel hat Er fest in der Hand.
Er wollte nicht mehr kaufen, als was auf dem Zettel stand.
Sich nicht verführen lassen von unsichtbarer Hand.
Ja, so ein Kaufhaus, das ist paternalistisch*, was Er wohl verstand.
Es bringt den Käufer durch einen kleinen Anstoß
zu Waren die mehr kosten, der Nutzen ist aber beim Kunden dann gleich groß.
Sie fangen Dich schon beim Eingang und lassen Dich durch Gänge gehen,
da kannst Du viele Sachen sehen, aber nur nicht die zum täglichen Verbrauch.
Sie verstellen die Dinge die Du haben willst und du musst Sie immer wieder suchen.
Wobei Dein Blick auf alles Andere fällt
und ein „das könnte ich auch brauchen“ plötzlich vom Himmel fällt.
Überhaupt die Atmosphäre hier im Kaufhaus:
Mit leiser Musik und vielen Düften versetzen Sie Dich fast in einem Kaufrausch.
Nein, Du bist der Mann mit dem Zettel.
Wirf ihn nicht weg und lass Dich nicht verführen.
Sonst bleibt Dir für den ganzen Monat nicht genug und das würdest du spüren.
Wenn Du zu Hause bist erfährst Du erst von dem unsichtbaren Betrug.
Was Dir von der wohligen Kaufhausmasche übrig bleibt,
sind wieder ein paar Dinge die man nicht wirklich braucht.
Und die wohligen Gefühle sind auch schon verraucht.
Darum sei auch Du der Mensch mit dem Zettel der Übersicht.
Alles andere brauchst Du nicht.
*Bevormundung
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Die Macht der Trägheit ist überall zu spüren.
Schon bei Einsteins, bisher für richtig gehaltener Aussage,
dass ein Körper bei Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit (300 000 Kilometer in der Sekunde) unendlich schwer wird und er dadurch diese Geschwindigkeit nicht überschreiten kann.
Oder nur im Autobus:
Du stehst, hältst Dich aber nicht gut fest.
Der Busfahrer ist wegen eines Hindernisses gezwungen, das Er den Bus schnell bremsen lässt.
Die Trägheit der Masse stellen wir schnell fest.
Den Dein Körper will nicht mindern die Geschwindigkeit und hältst Du Dich nicht fest,
fliegst Du nach vorne ohne das Du die Absicht hast, dass zu tun.
Nun, und wir kommen schon zum Schluss dieser Geschichte:
Auch in Deinem Leben bist Du oft der Trägheit verpflichtet,
wenn Du auf etwas beharrst und es nicht ändern willst.
Wenn die Änderung auch von Vorteil für Dich wäre.
Vorsicht, Sturheit und Trägheit sind keine gute Lehrer! geschrieben am 28.09.2019 von raserl

Schlagwörter

trägheit und der einkaufszettel

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