Feb
17

Blog-Staffelstab Schatten


Hi, sorry dass ich so lange gebraucht habe um weiterzumachen. Ich schreibe zwar nicht viel, aber ich hoffe, es reicht, um meine Aufgabe hier zu erfüllen.

Wie meine Mutter werde auch ich auf den vorherigen Staffelstab eingehen. Ich werde zwei Texte von mir hier einbauen. In dem ersten, einem Lied, geht es darum, was ich mir einerseits wünsche, was jemand zu mir sagt, aber auch, was ich mir wünsche, für andere tun zu können. Im zweiten, einem Gedicht, geht es um einen Zustand, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob nur ich mich darin befinde, sondern auch andere und bei dem ich nie sagen kann, was es mit mir macht.

Wenn der Himmel weint

Wenn der Himmel in dir wieder weint,
dann komm zu mir, denn du bist niemals allein.
Ja, wenn der Himmel in dir wieder weint,
dann komm zu mir,
dann mach ich, dass deine Sonne wieder scheint.

Wolkenbruch in dir,
in deinem Herzen,
ich kann verstehn, verletztes Tier.
Ja, du hast Schmerzen,
es geht vorbei.

Wenn dir der Sinn des Lebens
Mit einem Schlag entgleitet
Und sich dein Tor zur Seele
Angstvoll weitet,
ich bin bereit.

Wenn der Himmel in dir wieder weint,
dann komm zu mir, denn du bist niemals allein.
Ja, wenn der Himmel deiner Seele weint,
dann komm zu mir,
dann mach ich, dass deine Sonne wieder scheint.


Schatten

Ein Schatten im Gesicht,
verschwinden kann er nicht.
In mir fremdes Licht,
ja, der Schatten, das bin ich.

Tagsüber auch gesehen,
kann er nicht einfach gehen?
Ich will es nicht verstehen,
will die nacht in mir nicht sehen.

Wie lang hab ich weggeschaut,
wird größer, wovor mir so graut?
Hab ich Emotion vergrault,
mit leerer Angst mir zugebaut?

Flüstern wird in mir langsam laut,
was will es, hab mir nie weniger vertraut
und meine Träume mir geklaut,
aus meiner Kehle dringt ein Tränenlaut.

Hilfe ist vielleicht in Sicht,
ob´s helfen wird, weiß ich noch nicht,
ich weiß bisher sogar schon wann,
ob ich´s bis dahin halten kann?


Das Fazit, das ich daraus ziehe, ist dass es Schatten wohl in jedem von uns gibt und es in Ordnung ist, sie zu haben, solange man sie nicht die Kontrolle über sich übernehmen läßt. Und ich wünsche mir für jeden, der besonders starke Schatten hat, jemanden, der sie bekämpft, der von außen kommt. Dann haben die Schatten hoffentlich nicht die leiseste Chance.

Ich gebe den Staffelstab an Beaslie weiter. geschrieben am 17.02.2019 von BlackPanther

Schlagwörter

schatten, himmel, weinen, hilfe

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Kommentare von anderen Usern

Avatar Beaslie99 schrieb am 28.03.2019 folgenden Kommentar:
Indi hat lieberweise soeben meinen Blogstaffelstab übernommen. Danke :knuddl

Avatar Beaslie99 schrieb am 01.03.2019 folgenden Kommentar:
Ich habe den Staffelstab soeben an hbss weitergegeben, da er ohnehin vor hat einen Blog zu schreiben. Mir fällt beim besten Willen nichts ein, das ich schreiben könnte oder möchte. Er ist informiert.

Avatar hbss schrieb am 26.02.2019 folgenden Kommentar:
Schöne romantische Lyrik.

Avatar ladaci schrieb am 18.02.2019 folgenden Kommentar:
Ich finde es beängstigend mit welchen Gedanken du dich beschäftigst, das sollte gerade bei so jungen Menschen nicht so sein. Wo bleibt dann noch Zeit für Schönes?
Tiefgründig bedeutet ja nicht automatisch Seelenschmerz. Es wirkt halt so, als hätten deine Schatten schon lange die Kontrolle übernommen, obwohl sie eigentlich gar nicht da sein sollten.

Avatar Beaslie99 schrieb am 17.02.2019 folgenden Kommentar:
Ich glaube jeder hat die Schatten. ich nenne sie Dämonen.

Avatar Masmiie schrieb am 17.02.2019 folgenden Kommentar:
Nummer eins sind wir uns ja gegenseitig :)