Was sind eure Meinungen zum Fertighaus ?

hellena
Primus-Newcomer
Beiträge: 46

Sonntag 29. November 2015, 16:14  

Hallo liebe Community :)

Wie man bereits sehen kann, möchte ich paar Infos zum Fertighaus erlangen.
Meine Frau und ich überlegen schon lange, den Traum vom Eigenheim zu erfüllen und endlich eine richtige kleine Familie zu sein :)
Wir hatten erst vor zu bauen aber dann bekam wir den Tipp zum Fertighaus..klar klingt das attraktiv aber so ganz ohne Infos möchten wir da nicht ran gehen.

Ein bekannter hat uns gesagt, dass wir mal hier Living Fertighaus GmbH schauen sollen. Haben wir gemacht aber persönliche Meinungen wären da auch hilfreich :)
Das Haus sollte auch ohne großen schnick schnack sein, 120qm und 150.000€ Budget. Also ein ganz normales Häuschen :d
Wie sieht es eigentlich mit der Stabilität aus, kann ich da einfach einen Nägel in die Wand hauen ?

Freue mich auf eure tipps.
Zuletzt geändert von Andyhx888 am Dienstag 27. August 2019, 12:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link entfernt

Fabri
Primus-Newcomer
Beiträge: 6

Dienstag 27. August 2019, 10:56  

Hallöchen, ich finde Fertighäuser auch in Ordnung.
Aber wenn wir bauen, dann soll es ein Massivhaus werden.
Wie man sie hier findet: WILMS AG
Zuletzt geändert von Andyhx888 am Dienstag 27. August 2019, 12:20, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link entfernt

mistersh
Primus-Praktikant
Beiträge: 960
Danksagung erhalten: 3 Mal

Mittwoch 28. August 2019, 12:47  

hellena hat geschrieben: Das Haus sollte auch ohne großen schnick schnack sein, 120qm und 150.000€ Budget...
...Wie sieht es eigentlich mit der Stabilität aus, kann ich da einfach einen Nägel in die Wand hauen ?
Also erst einmal zu den beiden Punkten: 120qm für 150.000€? Das wird leider nichts. Kann ich gleich mal so in den Raum stellen.
Stabilität? Naja alle Häuser benötigen eine Statik und sollten somit auch grundsätzlich stehen bleiben, wenn statisch alles entsprechend ausgeführt wurde. Auch die Fertighäuser haben eine Statik. Meistens eine Typenstatik die einmal auf einen Haustyp erstellt wurde und somit fast immer zur Anwendung kommt.
Nagel in die Wand: Da kommt es auf den Typ des Fertighauses an. Es gibt massive Fertighäuser, da ist das absolut kein Problem auch einen Nagel in die Wand zu hauen. Dann gibt es die "klassischen" Fertighäuser mit Holzständerwänden. Dort wird es schon deutlich schwieriger mit den Nägeln oder Schrauben. Es ist dann davon anhängig ob eine zusätzliche Installationsebene im inneren mit eingebaut wird oder ob nur der klassische Wandaufbau genutzt wird. Denn dann muss man darauf achten nicht zu tief in die Wand einzudringen, da sonst wichtige Trennschichten zerstört werden.

Ich persönlich bevorzuge die massive Variante. Egal ob nun als Fertighaus oder frei selbst geplant mit Architekt oder so.

Warum ich zu dem Budget sagen kann, dass es nicht reicht? Ganz einfach. Wir waren im letzten Jahr auch bei zwei verschiedenen Fertighausanbietern. Werden ja massig inkluvise Grundstück auf den einschlägigen Immobilienplattformen angeboten. Nun ja das von uns gewählt Hausmodell beim Holzständerbau wurde angepriesen mit Grundstück für ca. 220.000€. Haus zweigeschossig ohne Keller mit ca. 130qm. Als wir genau nach diesem fragten und dem Grundstück, gab es zum einen dieses Grundstück gar nicht und zum anderen wurde uns dann mal das ganze neu durchkalkuliert. Das Ende vom Lied war dann mit einem Grundstück eingerechnet von ca. 65.000€, dass in Summe der Spaß dann eben mal 325.000€ kosten sollte. Da waren dann aber auch Eigenleistungsanteile schon mit drin. Also nicht einmal Schlüsselfertig wie es so schön heißt.
Habe im Nachgang der Dame auch eine Mail geschrieben, von wegen Lockangebote im Internet zu machen. Seit dem nichts mehr von ihr gehört. *grübel*
Dann waren wir auch noch bei einem Massivfertighaushersteller. Preislich haben die sich nicht viel unterschied gemacht, aber die einzigen Eigenleistungen die da von uns erbracht werden müssten, waren Bodenbelagsarbeiten (ausgenommen die Bäder). Vorteil für mich persönlich: Keine zusätzliche Dämmung der Wände nötig durch einen sehr guten Stein. Alle Baunebenkosten waren grob mit einkalkuliert und auch höher als sie vermutlich anfallen würden. Das Haus selbst war ebenfalls 2-geschossig ohne Keller. Hatte aber im Obergeschoss keine Dachschrägen, so dass die Räume voll genutzt werden könnten.

Derzeit liegt unsere Planung erst einmal auf Eis aus verschiedenen Gründen.
Ich bin aber noch immer der Meinung, dass ich selbst geplant und in Eigenleistung Firmen beauftragen günstiger fahre, wie mit einem Fertighausbauer, egal welcher Typ. Okay, fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich die Planung und alles selbst machen kann, da ich im Architekturbüro arbeite, aber selbst wenn ich einen Architekten beauftrage kommt dies im Normalfall bei einem Standardhaus günstiger und kann viel mehr auf meine Bedürfnisse abgestellt werden als jedes Fertighaus.
Die lassen sich, das meistens sehr gut bezahlen, wenn von ihrem Haustyp was geändert wird und sei es nur eine Wand dazu oder weg. Oftmals statisch vollkommen unproblematisch, aber das wollen die bezahlt haben.

So hoffe damit erst einmal weitergeholfen zu haben.

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