Reformation - 5.11.2017 bis ?

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swissmerican
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Sonntag 5. November 2017, 22:14  

Beim letzten Thema hat die Diskussion ja recht gut geklappt, also gibts heute ein neues, wobei es natürlich nicht verboten uist, beim alten auch noch zu diskutieren.

Diese Tage (bei uns heute) beginnt das Jubiläumsjahr zu 500 Jahre Reformation. Vor 500 Jahren hat Luther (Deutschland), Zwingli (Schweiz Zürich), Vadian (Schweiz St. Gallen) und weitere die Reformation in Gang gesetzt. Daraus ist die evangelisch-reformierte Kirche entstanden, die es jetzt ihr 500 Jahre Jubiläum feiert. Das Hauptmerkmal der Reformation war, dass alle Menschen die Bibel lesen sollen, nicht nur die Obrigkeit. Heute ist das auch in der katholischen Kirche selbstverständlich. Einige Fragen zu diesem Thema, wobei ihr auch weiteres zu diesem Thema diskutieren könnt:
  • Welche Religion/Konfession gehört ihr an? Warum genau diese?
  • Wie häufig geht ihr in die Kirche? Was für eine Bedeutung hat ein Gottesdienst (oder äquivalentes) für euch?
  • Was machen andere Religionen/Konfessionen besser als die, welche ihr angehört? (Wer keinen Religion angehört: Welche Elemente der Kirche findet ihr gut, auch wenn andere Sachen überwiegen?)
  • Religonsunterricht in der Schule? Ja/Nein? Warum? Wie sollte er aussehen? Allenfalls Alternativen?
  • Wenn ihr etwas (und nur etwa) an jeder Religion/Konfession ändern könntet, was wäre es jeweils? Wie sieht es bei eurer eigenen an, sofern ihr einer angehört?
  • Wer sich geschichtlich mit den Reformatoren auseinandersgesetzt hat: Was gaben sie gut gemacht, was hätte man besser machen können eurer Meinung nach?
  • Sollte jeder die Bibel lesen, ist sie zu kompliziert und sollte von Theologen gelesen und interpretiert werden oder es es eh nur ein Märchenbuch, dass man getrost ignorieren kann? Was für Gründe habt ihr, zu diesem Entschluss zu kommen?

DerFahrstuhl
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Freitag 15. Dezember 2017, 19:03  

Besser spät als nie :

Welche Religion/Konfession gehört ihr an? Warum genau diese?

- Atheist oder Humanist. Warum ist immer schwer zu beantworten. Zu argumentieren warum man etwas nicht ist, macht oft wenig sinn. Ums einfach zu machen: weil ich nicht
glaube.



Wie häufig geht ihr in die Kirche? Was für eine Bedeutung hat ein Gottesdienst (oder äquivalentes) für euch?

- Nur als Tourist und Gottesdienst hat auf mich eine beklemmende..manchmal sogar deprimierende Wirkung.




Was machen andere Religionen/Konfessionen besser als die, welche ihr angehört? (Wer keinen Religion angehört: Welche Elemente der Kirche findet ihr gut, auch wenn andere Sachen überwiegen?)

- Finde keine Element der Kirche gut. Höchstens die schönen Gebäude :P. Aber ansonsten hat die Kirche nach wie vor einen viel zu großen Einfluss auf unseren (pseudeo sekularen) Staat. Angefangen von ungefragten Steuereintreibungen (diese werden, nebenbei erwähnt, vom Staat eingetrieben also Zahlen wir wiederum mit anderen Steuern diesen Bürokratieakt) hin zu Religionsunterricht der nicht informieren sondern bekehren soll. (und ratet mal wer diesen finanziert ;) )



Religonsunterricht in der Schule? Ja/Nein? Warum? Wie sollte er aussehen? Allenfalls Alternativen?

Jain. Von mir aus in der Form wie Politik oder Geschichte gelehrt wird. Aber nicht in der aktuellen Form!! (siehe Oben)



Wenn ihr etwas (und nur etwa) an jeder Religion/Konfession ändern könntet, was wäre es jeweils? Wie sieht es bei eurer eigenen an, sofern ihr einer angehört?

Echter Säkularismus !
Jeder kann glauben was er will. Ein bisschen ironisch ist das dieses Recht im Zuge der Aufklären gegen die Kirchen erkämpft wurde.
Gleichzeitig sollte das Grundgesetz und die jeweiligen Gesetze der Länder klar den Vorrang haben. Was leider, vor allem in der Richtung des islamischen Glaubens, nicht immer gegeben ist.




Sollte jeder die Bibel lesen, ist sie zu kompliziert und sollte von Theologen gelesen und interpretiert werden oder es es eh nur ein Märchenbuch, dass man getrost ignorieren kann? Was für Gründe habt ihr, zu diesem Entschluss zu kommen?

Klar, jeder der Lust hat sollte sie lesen. Es sollte auf gar keinen Fall Theologen (mit bekehrendem charakter) die Meinungshoheit darüber gegeben werden. Als Märchenbuch würde ich die Bibel auch nicht abtun, da es ja durchaus einen historischen Wert hat. Viel mehr sollte das Buch als historische Quelle gesehen werden. Gleichzeitig haben viele Geschichten sicherlich einen philosophischen Ansatz. Man könnte also mit der Bibel ein wenig so verfahren wie man es mit den Geschichten macht...

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