Echt falsch ist auch echt

2pac
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Dienstag 6. Juni 2017, 13:46  

habe hier ein fall wie mit meinem Samsung galaxy s 5 g900f was ausslieschlich für china produziert wurde aber hier verkauft worden ist , was kann ich jetzt machen um ein Europäischesch Samsung galaxy s 5 zu bekommen? der schop voda bei dem ich das gerät bestellt habe schreibt Sehr geehrter Kunde,es erlischt der Garantieanspruch bei einem neu aufspielen der Firmware

ich nehme ein auszug von Spielgel Online

Dienstag, 28.11.2006

Dreiste Plagiate aller denkbaren Produkte gelten als eine Art zwangsläufiger Kollateralschaden, bedingt durch Chinas neue Rolle als Werkbank der globalen Wirtschaft, wobei inzwischen auch High-Tech-Gadgets nicht mehr vor der Nachahmung sicher scheinen. Eine relativ neue Dimension des Problems stellen dabei Fälle dar, in denen die Fälschungen mit verschiedenen Strategien ihre Vorbilder "überholen".

Handy-Nutzer in China: Echt ist, was gut ist und zuerst am Markt
DPA
Handy-Nutzer in China: Echt ist, was gut ist und zuerst am Markt
So bieten einige Plagiate inzwischen als "Weiterentwicklung" des Originals neue Funktionen. Auf die Spitze getrieben wird das Phänomen allerdings, wenn ein Fake-Handy plötzlich als echt gilt und das Echte als Kopie. Genau dies ist LG Electronics mit seinem "Chocolate"-Modell in China widerfahren: "Die Fälschung entsprach wirklich exakt unserem Modell", gestand ein Mitarbeiter des Konzerns gegenüber der koreanischen Zeitung "Chosun Ilbo" ein: "In China denken daher viele Menschen, dass LG Electronics Fakes herstellt."
Echte Überraschung

Ursache für das "Chocolate"-Verwirrspiel ist zunächst die aufwendige Adaption des Gerätes für den chinesischen Markt, die LG erst nach dem Verkaufsbeginn in Südkorea vornahm. Währenddessen widmeten sich Produktpiraten zügig dem detailgetreuen Nachbau des Telefons, so dass das Plagiat dem offiziellen China-Start um zwei Monate zuvorkam. Da es sich außerdem um eine hochwertige, voll funktionstüchtige Fälschung handelt, hielten chinesische Konsumenten das echte "Chocolate" für den Nachbau seiner selbst.

Nach der Darstellung betroffener südkoreanischer Unternehmen werden von den chinesischen Produktpiraten inzwischen Teams von 20 bis 40 Ingenieuren und Programmierern angeheuert, die die Geräte sofort nach dem Verkaufsbeginn im Herkunftsland kopieren, beziehungsweise "nachentwickeln" (analog dazu lässt sich Stehlen auch als "Wegfinden" umschreiben). Anschließend werden 20.000 bis 30.000 Plagiate produziert und in kürzester Zeit abgesetzt, weshalb das Geschäft der Fälscher in der Regel schon abgewickelt ist, wenn der Urheber aufmerksam wird und Nachforschungen in die Wege leitet.

Hochdotierte Hacker-Jobs

Der Handy-Hersteller Samsung wurde bereits letztes Jahr Opfer der professionellen und schnellen Fälscher aus China, als ein gefaktes Gerät aus der Reihe "Blue Black Phone" noch vor dem Modell des Konzerns im Handel war. Vielleicht dadurch angespornt, gelang es Samsung unlängst, den Weg gefälschter Handys besonders zügig zurückzuverfolgen, und so die Produktion der Fakes in der Fabrik zu beobachten.

Offensichtlich waren die Samsung-Manager so angetan von der Leistung der Plagiat-Ingenieure, dass diesen prompt Jobs angeboten wurden. Die Imitat-Experten schlugen die Offerte allerdings aus, da sie in ihrer angestammten Piraten-Branche mehr verdienen können, als die Südkoreaner bieten wollten.

Sascha Koesch / Fee Magdanz / Robert Stadler

Kan man da ein Anderes verlangen oder nicht?

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