Nov
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Der erste und der letzte Weg im Leben


Als erstes sind wir alle nur "Quark im Schaufenster" irgendwo auf diesem Planeten. Und irgendwann gibt es sowas wie eine Bestimmung. Wir sollen unbedingt auf diesen Planeten kommen. Und manche haben Glück dies in Germany zu tun.
Es kommt also wie es kommen muß. Wir wurschteln uns in der Zelle von Mama zu dem zusammen, was wir werden sollen. Ein Mensch. Das dauert geschlagene 9 Monate, bis an uns alles dran ist, damit wir uns überhaupt als Mensch bezeichnen können.

Dann kommt der Tag X. Wir wollen endlich die Welt von draußen sehen. Mama gibt sich die größte Mühe, damit wir unbeschadet auf der Welt an kommen. Und da sind wir nun. Als kleines Menschenkind, was das ganze Leben noch vor sich hat.
Und damit diese Welt auch merkt das wir da sind schreien wir. So laut wie wir nur können.
Nach paar Jahren können wir schon ganz gut laufen, haben die ersten Schränke ausgeräumt und ein bissel bockisch können wir auch schon.

Doch das Leben nimmt seinen Lauf. Wir gehen in die Schule, später schauen wir schon auch mal obs da sowas wie Liebe für uns gibt. Mit bissel Glück finden wir dann auch die Liebe unseres Leben. Wir heiraten und wenn alles gut geht, sind wir auch ein Leben lang mit dem anderen zusammen.

Wir gestalten unser Leben gemeinsam. Der Zahn der Zeit beginnt an uns zu nagen. Wir werden alt. Und immer älter. Irgendwann verlässt der andere uns bald. Ja und wir sind traurig. Weil wir es nicht gewöhnt sind das Leben alleine zu meistern. Aber wir schaffen es. Irgendwie.

Und dann? Ja dann merken wir selber, das der Zahn der Zeit uns immer mehr ein holt. Wir werden schwach und immer schwächer. Heut zu Tage nutzen wir die Möglichkeit in ein Altenheim zu gehen, weil wir unseren Alltag alleine nicht mehr bewältigen können. Also sitzen wir da. In diesem Heim. Viele ganz allein. Wie abgestellt. Wohl dem der noch Familie hat, die sich trotzdem kümmert.
Und plötzlich merken wir, dass um uns herum alles anders wird. Wir fühlen uns nicht wirklich wohl dabei, aber nehmen es hin. Weil es wohl das Leben ist.

Und dann ist es soweit. Wir sind auf dem allerletzten Abschnittes unseres Lebens. Ja wir merken das sogar, dass es die letzten "Schritte" sind die wir gehen werden. Manchmal haben wir auch da wieder Glück. Wir schlafen friedlich ein und gehen in Frieden auf die andere Seite dieser Welt.

Und manchmal meint das Leben uns auch noch die letzte Bürde anhängen zu müssen. Wir quälen uns. Weil wir vielleicht Schmerzen haben, irgendwie auch nicht los lassen wollen. Los lassen wollen, dieses, unser Leben. Und wir quälen uns auf diesen letzten Metern dann auch noch.

Und ICH? Ich kann am Ende nur eins machen. Den lieben Gott (so es den überhaupt gibt) zu bitten, diese Qualen zu beenden und einen Menschen auf die andere Seite der Welt, vielleicht auch zu sich zu holen. geschrieben am 22.11.2018 von PaulaSachsen

Schlagwörter

leben, geburt, altwerden

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